[>>]

Dienstag, 9. Mai 2006

Arbeiten im Familienkreis Harnoncourt

Mozarts Oratorium „Die Schuldigkeit des ersten Gebots“ führt die künstlerisch tätigen Mitglieder der Familie Harnonocurt zusammen. Die erste echte Eigenproduktion des Theater an der Wien dirigiert Nikolaus Harnoncourt. Sohn Philipp führt Regie, die Tochter Elisabeth von Magnus wird in der Partie der Gerechtigkeit zu hören sein. Und Gattin Alice Harnoncourt sitzt am Geigenpult.

Zum Artikel

Familie Harnoncourt
Die Harnoncourts auf einem alten Familienphoto

Elisabeth von Magnus und Philipp Harnoncourt im O-Ton

Die Harnoncourts im Portrait

Kurzinhalt von Mozarts "Schuldigkeit des ersten Gebots"

Donnerstag, 27. April 2006

Benefizaktion zu Gunsten von Happy Kids

Gemeinsam mit dem Wiener Dorotheum veranstaltet der Verein gegen Kindermissbrauch am 15. März 2006 eine Kunstauktion. Versteigert werden unter anderem Arbeiten von Herbert Brandl und Franz Ringel.
happy kids



sebastian weissenbacher / wer wird das wieder richten


Angeregt durch Happy Kids, einem Verein gegen Kindermissbrauch, findet am 15. März im Wiener Dorotheum eine Kunstauktion statt. Arbeiten mit Rufpreisen zwischen €100 und €4.500 kommen zur Versteigerung, die vertretenen Künstler reichen von Herbert Brandl über Franz Ringel bis zu Anna Stangel. Der Erlös kommt dem Projekt „Kreativpark Natur“ zugute. Dieses Projekt soll Kindern und Jugendlichen ein Kennenlernen fremder Kulturen, die Erweiterung kreativer Fähigkeiten und das Sammeln neuer Erfahrungen ermöglichen. Durch die Auktion werden Chris Lohner und Auktionator Matthew Hagerty führen.

Logo-Bär als Inspiration

Für die Auktion haben namhafte Künstler Werke zur Verfügung gestellt. Der Maler Sebastian Weissenbacher hat sich von der Auktion selbst anregen lassen und ein Bild namens „Wer wird das wieder richten?“ gemalt: Zu sehen ist ein in Teile zerrissener orangefarbener Bär, die Inspiration dazu stammt vom Logo des 1997 gegründeten Missbrauchs-Verein.

Happy Kids – ein privater Verein

Der ausschließlich durch Förderer und Sponsoren finanzierte private Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht,

  • Kindesmissbrauch und
  • Kindesmisshandlung
durch präventive Maßnahmen einzudämmen. Er begleitet auch Betroffene und versucht ihnen zu helfen, das Erlebte zu bewältigen.

Dienstag, 25. April 2006

Kurskorrektur des Vatikans in Kondomfrage

Vatikan will HIV-Infizierten die Kondom-Benutzung erlauben. Ein entsprechendes Papier ist in Vorbereitung.

Kondom (Netpic)
Kondome nicht mehr generell verdammt

Der vatikanische „Gesundheitsminister“ Javier Lozano Baragàn deutet in einem Interview mit der römischen Zeitung „La Republica“ eine Kurskorrektur der römisch-katholischen Kirche in der Frage des Kondomgebrauchs an. In dem am Sonntag erschienenen Interview erklärte der mexikanische Kurien-Kardinal, der Kirchenstaat arbeite an einem Dokument, das HIV-Infizierten den Gebrauch von Präservativen erlauben soll. Der Vatikan würde damit einen Schritt in der Aidsbekämpfung setzten. Bisher hatte die katholische Kirche den Gebrauch von Kondomen für Aids-Kranke oder HIV-Infizierte auch in der Ehe strikt abgelehnt.

Anregung durch Papst Benedikt XVI.

“Es handelt sich um ein sehr schwieriges und delikates Thema”, sagte Baragàn, der als enger Vertrauter von Papst Benedikt XVI gilt: “Es war Benedikt, der eine Prüfung dieser besonderen Frage einer Benutzung von Kondomen von Seiten Aids-Kranker verlangt hatte“. Wie die Neuregelung des Vatikans im Einzelnen aussehen könnte, sagte er aber nicht.

Vorpreschen durch Kardinal Martini

Bereits vor einigen Tagen hatte der einflussreiche ehemalige Erzbischof von Mailand, Carlo Maria Martini, mit dem gleichen Vorschlag für Schlagzeilen gesorgt: “Es muss alles getan
werden, um Aids zu bekämpfen. In gewissen Situationen stellt der Gebrauch eines Präservativs das geringere Übel dar”, so Martini in der italienischen Wochenzeitschrift “L’Espresso”.

Lockerung primär für Ehepaare

Vor allem Ehepaare, bei denen einer der Partner das Virus in sich trägt, müssten Kondome benutzen: Der Kranke “ist verpflichtet, seinen Partner zu schützen und auch dieser muss das Recht haben, sich selbst zu schützen”, meinte der Kardinal.

Auch Adoption angesprochen

Zudem hatte Martin die Adoption angesprochen: Unter gewissen Umständen sollten auch Singles Kinder adoptieren können. Zwar hätten Kinder ein Recht auf eine Familie mit Vater und Mutter, “aber auch Alleinstehende können einige wesentliche Garantien bieten.” Gleichzeitig sprach sich Martini gegen Embryonen-Forschung und Euthanasie aus.

XXX

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Menü

Aktuelle Beiträge

Arbeiten im Familienkreis...
Mozarts Oratorium „Die Schuldigkeit des ersten Gebots“...
viennacult - 11. Mai, 14:24
Arbeiten im Familienkreis...
Mozarts Oratorium „Die Schuldigkeit des ersten Gebots“...
viennacult - 11. Mai, 13:59
Ein Mensch am Scheideweg:...
Aufgabe der Gerechtigkeit ist es, die Faulen zu bestrafen...
viennacult - 11. Mai, 13:57
Harnoncourt-Enkel im...
Die Sopranistin Elisabeth von Magnus und Regisseur...
viennacult - 11. Mai, 13:55
Benefizaktion zu Gunsten...
Gemeinsam mit dem Wiener Dorotheum veranstaltet der...
viennacult - 2. Mai, 10:35

Links

Alle Links in Popups öffnen

alle Links auf der aktuellen Seite in einem neuen Fenster öffnen 

Dies ist ein Textblog!

XXXXXXXXXXXXXX

Suche

 

Status

Online seit 7281 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 11. Mai, 14:24

Credits